Bericht

Finale

Ein letztes Mal schallte es heute Morgen  „ Guten Morgen , guten Morgen, Sonnenschein!“ durch das Haus um alle Kinder zu wecken. Nach dem Frühstück, dass wir tatsächlich noch einmal draußen statt finden lassen konnten mussten alle Betten abgezogen und die letzten Sachen in  den Koffer gepackt werden. Dann hieß es nur noch alles raus bzw. in den Bus und schon konnten wir pünktlich um 10  Uhr los fahren.

Unterwegs gab es eine letzte Süßtüte für alle Kinder und nach diversen Pinkelpausen und einer großen Mittagspause kamen wir dann gegen 18 Uhr am Pfarrheim an und unter viel Jubel und Freudentränen wurden Betreuer und Kinder willkommen geheißen.

Schnell waren die 2 Wochen um, lange werden wir noch davon erzählen und uns bestimmte gerne an diese Zeit erinnern.

Wir freuen uns schon auf das Nachtreffen am 25.9 mit vielen tollen Fotos.

Der vierzehnte Tag

 

Unglaublich aber wahr, heute ist schon der letzte Tag da….und da gibt es natürlich erst mal 2 Sachen zu erledigen: Packen und Putzen J. Vorher mussten wir uns alle aber noch stärken und weil der Wettergott es gut mit uns meint, konnten wir sogar schon draußen frühstücken.

 

So, richtig gerne macht das mit dem Aufräumen keiner, aber nichts desto trotz waren wir schnell fertig, so dass die ersten Kinder schon gegen 11 Uhr fertig waren, um noch mal ins Dorf zu gehen oder freie Zeit zu genießen.

 

Zum Mittagessen freuten sich die Kids über Hamburger zum selber Belegen und Eis als Nachtisch. Nach einer kurzen Mittagsruhe nutzten wir dann das tolle Wetter ein letztes Mal, um draußen zu spielen oder in den See springen. Das war natürlich der perfekte Ausklang für diese 2 tollen Wochen und auch die Betreuer ließen es sich nicht nehmen auch nochmal in den See zu gehen - sofern sie nicht  von den Kindern gezwungen wurden J.

 

Das Abendprogramm hatte noch eine kleine Überraschung für die Kinder parat. Es ging in der Dämmerung für ein letztes Spiel in den Wald – dort wurden die Kinder in 2 Gruppen eingeteilt und mussten von einer Station zur anderen laufen, um Kerzenlicht gegen Erbsen einzutauschen. Besonderes Highlight war der als Skelett verkleidete Matthias, der die Kinder noch erschreckte.

 

Krönender Abschluss waren warmer Kakao und Kekse unter dem Sternenhimmel am Ufer bzw. Steg des Sees…was will man mehr…???

 

Wir hoffen, dass alle Kinder eine gute letzte Nacht habenHighlight warHighH, aber morgen im Bus ist ja noch genug Zeit zum Ausruhen J.

 

Der dreizehnte Tag

Die Kinder hatten natürlich Recht mit ihrer Ahnung. Es ging endlich zur Sommerrodelbahn. Trotz der Niederlage bei „Schlag den Betreuer“  gab es 3 Freifahrten für alle Kinder und die Möglichkeit sich vom Taschengeld noch mehr Fahrten zu gönnen. Für die Zeit dazwischen hatte das Gelände auch etwas zu bieten, es gab einen Spielplatz mit Klettergerüst, Seilbahn und vielem mehr und natürlich einen Kiosk, an dem wohl die meisten Kinder sich mit Pommes , Süßigkeiten oder Slush-Eis versorgten…so kurz vor dem Ende braucht man ja nicht mehr sparsam mit seinem Taschengeld umgehen J.

Mit Bus und Bahn und wie immer das letzte Stück zu Fuß ging es zurück nach Grünheide, wo zum Abendessen schon wieder ein Wunsch der Kinder erfüllt wurde: Tortellini mit einer leckeren Käse-Sahnesoße!

Auf dem Abendprogramm stand mit T-Shirt bemalen eine etwas ruhiger Aktion, auf die die Kinder sich aber schon die ganze Zeit gefreut haben, denn mit Unterschriften von ihren Freunden sind diese T-Shirts immer wieder eine schöne Erinnerung an 2 tolle Wochen.

Der zwölfte Tag

Am 12. Tag unserer Ferien stand –passend zum aktuellen Ereignis – die Lagerolympiade. Die Kinder wurden in 5 Gruppen eingeteilt und mussten an ganz unterschiedlichen Stationen, die von jeweils einem Betreuer geleitet wurde ihr Können unter Beweis stellen. Es gab Disziplinen wie Teebeutel-Weitwurf, Weitsprung, Kerzen ausschießen mit einer Wasserpistole,  versenken eines Stiftes in einer Flasche nach 30 Umdrehungen um die eigene Achse und Murmeln werfen.

 

Nach diesen Wettbewerben gab es auch noch 3 Aufgaben, in denen die Kinder als Team antreten mussten. Zunächst im Hindernislauf über das Klettergerüst und dann noch im Staffellauf. Danach war erst einmal Zeit für die Mittagspause…auf Wunsch der Kinder gab es Pfannkuchen, bevor dann am Nachmittag die letzte Disziplin anstand. Die Kinder mussten zunächst einzeln im Uferbereich des Sees nach vergrabenen Becher suchen. In der letzten Minute durften dann alle Kinder gleichzeitig ins kühle Nass. Dann waren auch endlich die Gewinner von Bronze, Silber und Gold fest und die Siegerehrung konnte stattfinden.

 

Den Rest des Nachmittags hatten die Kinder Freizeit und konnten ins Dorf gehen, im See schwimmen, draußen spielen oder einfach nur chillen.

 

 Die Kinder freuten sich riesig als dann verkündet wurde, dass nach dem Abendessen noch mal eine Disco anstand. Es wurde wieder viel getanzt und diesmal nicht nur auf Klassiker wie „Macarena“ oder den „Las Ketchup Song“ sondern auf der Wunschliste der Kinder standen auch einige Kuschellieder.

 

An Ausschlafen ist aber nicht zu denken, denn die Kinder haben es schon läuten hören…morgen steht wieder ein Ausflug an…und einige ahnen auch schon wohin…

Der elfte Tag

Erst heute Morgen erfuhren die Kinder wohin es heute ging und die Freude war groß, denn unser Ziel hieß Berlin. Aber erst mal hieß es Lunch-Paket packen, rote T-Shirts anziehen und zum Bahnhof wandern.

Auf dem Programm stand heute eine Rundfahrt mit der berühmten Linie 100, die bekanntlich an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei fährt, und anschließend etwas Zeit zur freien Verfügung incl. Shopping-Möglichkeit.

Um die Kapazität eines öffentlichen Busses nicht zu sprengen, teilten wir die Kinder in 2 Gruppen und starteten am Alexanderplatz mit der Besichtigung von Fernsehturm und Weltuhr.  Mit jeweils 3 bzw.  4 Betreuern ging es dann weiter quer durch Berlin und an einigen Haltestellen stiegen wir aus, gaben den Kindern ein paar Informationen zu den Sehenswürdigkeiten und gingen zur nächsten Haltestelle oder Sehenswürdigkeit.

So hatten wir innerhalb von 3 Stunden neben Fernsehturm und Weltuhr noch Schloss Bellevue, Siegessäule, Tiergarten, Brandenburger Tor, Checkpoint Charlie, Museumsinsel, Unter den Linden und den Berliner Dom gesehen. Am Potsdamer Platz war dann Endstation und die Kinder hatten nun über 2 Stunden lang die Möglichkeit in der Mall of Berlin ihr Taschengeld auszugeben.

Um 17:21 Uhr nahmen wir dann den Zug zurück und freuten uns nach der Wanderung zurück zum Haus über das leckere Abendessen - es gab Gulasch mit Spätzle- und die Aussicht auf einen ruhigen Abend, den die Kinder auf ihren Zimmern oder mit Gesellschaftsspielen verbringen konnten.

The tenth day

 

„Wie schön, dass du geboren bist“ schallte es heuet morgen durch den Speisesaal, den heute durften wir mit Nadine ihren 13. Geburtstag feiern. Nach Ständchen, Kerzen auf dem selbst gebackenen Kuchen auspusten und Geschenk der Betreuer auspacken, konnten sich die Kinder auf das Frühstücksbuffet stürzen.

 

Um 10 Uhr folgte dann endlich der 2. Teil von „ Schlag den Betreuer“ in der Kategorie Sport musste (wie jedes Jahr) Melanie antreten. Es galt möglichst schnell 100 Körbe mit einem Basketball zu treffen. Nach einer guten halben Stunde hatten die Kinder diese Zahl erreicht…Melanie nur 57 und damit verloren (wie jedes Jahr J ).

 

Beim Thema „Sinne“ hatten die 5 antretenden Kinder aber keine Chance gegen Marcel. Es musste jeweils 1 Kind pro Sinn gegen Marcel antreten. Folgende Aufgaben gab es: Gewürze erriechen, Sachen aus dem Kiosk erschmecken, Kinderstimmen hören und zu ordnen, ein Tablett mit 20 Teilen drauf 30 sec anschauen und dann möglichst viel aufzählen und Münzen zu ertasten.

 

Nächster Gegner der Kinder war Hannah, die in die Kategorie Mut von den Kindern eingeteilt worden war. Und für Hannah stand eine echte Mutprobe an, sie hat nämlich tatsächlich panische Angst vor Krabbeltieren und jetzt musste sie innerhalb von 18 Minuten möglichst viele Spinnen und Schneider einsammeln (im und ums Haus herum durfte gesucht werden). Die 6 Kinder durften sich alle 3 Minuten abwechseln. Unglaublich aber wahr das Endergebnis lautete Hannah 32, Kinder 27.

 

Damit hatten wir einen Zwischenstand von 4:3 für die Betreuer…im letzten Spiel trat Anne in der Kategorie Schnelligkeit an. Es galt ein Tablett mit 30 Teelichtern möglichst schnell anzuzünden….jedes Kind hatte einen Versuch und Anne musste die schnellste Zeit schlagen. Und dies gelang ihr mit 5 Sekunden Vorsprung!!

 

 SIEG FÜR DIE BETREUER!!!!!!!

 

Trotz leichter Bewölkung gingen wir auch auf Wunsch vieler Kinder, am Nachmittag nochmal zum benachbarten Sandstrand, um im Wasser zu planschen, Sandburgen zu bauen, den Geburtstagskuchen zu essen und die Betreuer ins Wasser zu schmeißen.

 

Wie immer, wenn ein Kind im Ferienlager Geburtstag hat, gibt es ein Highlight am Tag und das war heute der schon traditionelle Casino-Abend. An mehreren Tischen durften die Kinder in verschieden Spielen gegen die Betreuer anzutreten und ihre Chips einsetzen, von denen vorher jeder 5 Stück als Startkapital bekam. Zur Auswahl standen Roulette, Phase 10, Black Jack, Dobble, 4 gewinnt, Halli Galli, Mau Mau und Chap. Da war für jeden was dabei und übermorgen können die gewonnen Chips im Kiosk eingelöst werden, denn morgen steht wieder ein großer Ausflug an, wo es hin geht wird aber noch nicht verraten.

 

 

 

 

 

Der neunte Tag

Heute stand endlich unsere traditionelle Sonntags-Wanderung an.

Nach dem Frühstück öffneten noch einmal die Taschengeld-Kasse und das Kiosk , damit sich alle Kinder neben den Lunch-Paketen auch noch etwas Süßes für zwischendurch einpacken konnten. Und dann ging es schon los!

Unser Wanderweg führte uns durch abwechslungsreiches Gelände rund um den Möllen-See. Während eines Picknicks am See überraschten uns Matthias und Fabian, die sich eigens ein Motorboot angemietet hatten, um uns mit Wasser und frischem Obst zu versorgen. Die Pause wurde dann auch noch für ein Foto-Shooting vor der traumhaften See-Kulisse genutzt, bevor es durchs Gestrüpp weiter ging.

Dank des guten Wander-Wetters und den Party-People, bestehend aus den großen Mädels und Jungs, die mit ihrer Musik den Schluss der Truppe bildeten, war die Stimmung während der gesamten Wanderung gut und es wurde keinem zu lang.

Das Ziel unserer Wanderung war ein Sandstrand am See, der den Kindern noch mal andere Spiel-Möglichkeiten bot, als unser kleiner hauseigener Strand. So wurde dort auch begeistert gebuddelt und es entstanden ganze Festungen aus Sand und trotz leichter Bewölkung ließen es sich einige Kinder nicht nehmen ins Wasser zu springen.

Als wir zurück kamen erwartete uns auch schon das traditionelle köstliche Sonntagsessen, das Fabian jedes Jahr mit viel Liebe zum Detail für uns zubereitet: Schweinebraten mit selbst gemachten polnischen Kluskis und Möhren. Wie immer war das ein echter Renner und die meisten konnten kaum genug davon bekommen.

Den Abend füllte dann ein weiteres Traditionsprogramm, denn endlich hieß es  „Winner, winner, Chicken-Dinner“  - BINGO!!!! Die Kinder freuten sich wieder über viele tolle Preise von unseren Sponsoren und fielen dann müde und  glücklich in die Betten.

 

 

Der achte Tag

 

Heute startete der Tag nach dem Frühstück mit gemeinsamen Lieder einüben für die Messe am Abend, bevor dann endlich die erste Challenge von „Schlag den Betreuer“ starten konnte. Im Battle „Ausdauer“ sollten 5 Kinder gegen Angi im Erbsen sortieren antreten. Hierzu musste man jeweils eine Erbse über 4 Becher von einer Schüssel in die andere transportieren und damit so lange fortfahren bis einer aufgab. Pausen waren selbstverständlich nicht erlaubt, Essen und Trinken wurde angereicht, pinkeln war nicht erlaubt J.

 

Nebenher startete Matthias´ Aufgabe: Er musste gegen die Kinder in einem Ferienfreizeit-Quiz antreten, in dem – besonders die älteren Kinder – ihm leider haushoch überlegen waren.

 

Dafür konnten Dirk und Fabian die Ehre der Betreuer wieder retten.

 

Während Fabian im Wettkampf mit den Kindern Perlen auffädeln musste  -unterbrochen von kleinen Sprints für das bessere Fingerspitzengefühl , gewann Dirk sein Battle das erste Mal in seiner 4-jährigen Betreuer-Zeit, in dem er gegen die Kinder in einer Familienduell-Version gewann. Nur die Themen „Pokemon“ und „Star Wars“ lagen den Kindern dann doch irgendwie mehr ;-).

 

Nach diesen 3 Spielen entschlossen wir uns spontan das schöne Wetter zu nutzen und den See zu erstürmen. Parallel durften sich auch die Erbsenzähler, die inzwischen bereits auf 2 Kinder und 1 Betreuer geschrumpft waren, wenigstens dazu gesellen, wenn gleich die Aufgabe nach wie vor nicht unterbrochen werden durfte.

 

Zum Abend hin grillten die Küchen-Chefs und als den übrigen Erbsenzählern, der Essensduft in die Nase stieg, brach nach über 6 Stunden ununterbrochenen Sortierens der Wahnsinn durch und das Battle zwischen Johanna und Angi endete in einer Erbsen-Schlacht.  Leider ließ sich Jule davon nicht aus der Ruhe bringen und holte somit den Punkt für die Kinder.

 

Der vorläufige Zwischenstand lautet somit 2:2. Es bleibt also spannend ;-).

 

Die drei ließen es sich dann aber nicht nehmen auch noch mit Klamotten in den See zu springen, um sich nach der stundenlangen Zählerei zu erfrischen.

 

Nach dem leckeren Abendessen feierten wir in der nahe gelegenen Kapelle eine Messe mit dem dort zuständigen Priester.  Unter dem Motto „Netz der Gemeimschaft“ schaffte er es die Kinder auf recht unkonventionelle Weise zur Ruhe und zum Nachdenken zu bringen.

 

Zum Abschluss des Tages konnten sich die Kinder am Grill ein Stockbrot zu bereiten bevor es ins Bett ging…morgen wird ein anstrengender Tag…also schlaft gut J

 

Der siebte Tag

 

 

Nach der anstrengenden Party-Nacht hatten die Kinder heute morgen die Möglichkeit auszuschlafen und sich zwischen 9 und 10:30 Uhr am Frühstücksbuffet zu bedienen.  Dringend nötig war dann der Kultur-Tag…alle Kinder durften ihre Zimmer mal aufräumen, ausfegen und ihre Klamotten sortieren.

 

Dies ging aber dann doch schneller als gedacht, so dass die Kinder noch etwas Zeit zur freien Verfügung hatten um ins Dorf zu gehen, zu spielen oder noch eine Runde zu chillen.

 

Wegen des späten Frühstücks gab es Mittags einen kleinen Snack und danach mussten die Kinder sich unter der Regie der neuen Betreuer Jona und Lars für unser allseits beliebtes „Schlag-den-Betreuer“-Spiel in Gruppen aufteilen, die in jeweils einer Kategorie ( es gibt Mut, Geschicklichkeit, Sport, Schnelligkeit, Sinne,  Ausdauer, Wortgefecht, Wissen) gegen einen Betreuer ihrer Wahl antreten dürfen.

 

Da wir am Vortag so viel Spaß aber nicht so viel Zeit auf dem benachbarten Fußball- und Spielplatz hatten, nutzten wir die Möglichkeit gestern nochmal. Nach einer Runde Brenn- und Völkerball, durften die Kinder das Gelände frei zum Fußball spielen, klettern und buddeln benutzen.

 

Zum Abendbrot hatten sich unsere Küchenchefs Dirk und Matthias etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Es gab Fladenbrot, das sich die Kinder nach eigenem Geschmack mit Fischstäbchen, Tomaten, Zwiebeln, Gurken, Remoulade, Ketchup und Mayonnaise füllen konnten. Zum Nachtisch noch armer Ritter, da war dann mit Sicherheit auch der letzte satt und zufrieden.

 

Um 20:15 war dann Prime-Time….im schnell umgebauten Speisesaal gab es Kino mit Popcorn und „Alles steht Kopf“. Für die Kinder ab 11 lief in der Spätvorstellung noch „ Nachts im Museum“, aber dann mussten auch alle ins Bett, denn morgen wollen die Kinder ja die Betreuer schlagen J .

 

Der sechste Tag

 

Nach dem Kulturprogramm gestern ging es heute wieder actionreich weiter. Morgens wurden die Kinder, aufgeteilt in 3 Gruppen in den Wald geschickt, wo jede Gruppe ihre eigene Base hatte. Dort wurden sie entweder als Kameltreiber, Wasserträger oder Räuber eingeteilt und erhielten die Aufgabe Kamele einzutreiben und diese mit ausreichend Wasser zu versorgen. Für alle, die sich fragen wo wir die Kamele her hatten…es waren nur Spielchips ;-). Das Wasser wurde mit Hilfe von Spritzen aufgezogen und dann in der Base mit einem Messbecher abgemessen, damit man auch wusste ob genug Wasser für alle Kamele da war.

 

Nach der ganzen Rennerei war das Mittagessen eine willkommene Stärkung. Es gab selbst gebackene Pizza in den verschiedensten Variationen, die keine Wünsche offen ließen. Da sich alle begeistert durchprobierten wurde es eine recht lange Mittagspause.

 

Anschließend stürmten wir dann endlich mit alle Mann den nahe gelegenen  Fußballplatz mit zugehörigem großen Spielplatz. Dort wurde nicht nur mit Begeisterung gekickt, sondern auch geklettert, geschaukelt und gerutscht. Die Betreuer ließen es sich  natürlich nicht nehmen in eienm kleinen Match gegen die Kids anzutreten, verloren aber haushoch.

 

Nach dem Abendessen öffnete dann die Disco im Flur und wir konnten uns beim Tanzen und Rumhüpfen zu allen möglichen Party-Klassikern austoben.  Neben „Macarena“ wurde auch in guter Tradition der Stuhl-Tanz zu „Schatzi, schenk mir ein Foto“ auf vielfachen Wunsch sogar zweimal gespielt. In der Chill-Zone gab es Limo, Kuchen und Pizza-Reste für alle, die mal eine Pause brauchten.

 

Die Bettruhe verschob sich bei der guten Party-Laune der Kinder etwas nach hinten, dafür können wir aber morgen ausschlafenJ.

 

Der fünfte Tag

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“

 

…hieß es heute nach einem frühen Frühstück. Also liefen wir zunächst 2 km zum  Bahnhof, um mit dem  Zug in die Hauptstadt zu düsen, wo uns ein umfangreiches Programm erwartete.

 

Als erstes durften wir uns im Reichstag einen Vortrag über die Arbeitsweise des Bundestages anhören,  bevor wir die Kuppel erstürmten und dabei via Audio-Guide noch weitere – bei Bedarf auch kindgerechte -  Erläuterungen über das Reichtags-Gebäude, seine Geschichte und den Ausblick uber die Stadt erhielten.

 

Anschließend sorgten unsere Gruppenfotos am Brandenburger Tor für viel Begeisterung bei den Umstehenden, so dass wir jetzt wohl auch in dem ein oder anderen Fotoalbum von anderen Touristen landen werden ;-).

 

Kurz teilten wir uns in 2 Gruppen auf, ein Teil der Betreuer ging mit den großen Kindern zum Holocaust-Denkmal, die anderen begleiteten die Kleineren zu Maus und Elefant.

 

Nachdem ein Treffen mit Frau Merkel aufgrund der Sommerpause nicht zu Stande kommen konnte, waren wir wenigstens eingeladen, das Bundeskanzleramt zu besichtigen – eine Ehre die auch nicht jedem zu Teil  wird.

 

Die Führung dort war sehr spannend und die Kinder konnten teilweise mit überraschenden Kenntnissen glänzen.

 

Nach dem vollen Programm  schlief so manches Kind schon im Zug zurück nach Grünheide ein. Doch alle Müdigkeit war schnell vergessen als unsere Küchenchefs Dirk und Matthias uns zum krönenden Abschluss des Tages  echte Berliner Currywurst mit Pommes servierten.

 

Da konnte auch die Strafe einer kleine Abendwanderung kaum schocken, denn beim Essen war es so laut, dass viele scheinbar noch etwas Energie-Überschuss hatten J

 

Das Fazit des Tages meisten lautete auf jeden Fall: Es war anstrengend, aber echt schööön.

 

Der vierte Tagesbericht

 

„Festes Schuhwerk!“ war die Ansage nach dem Frühstück, denn wir wanderten zum Ortskern von Grünheide. Es waren nur ca. 3 km, aber die kamen einigen Kindern (und Betreuern ;-)) wahrscheinlich trotzdem wie 10 vor. Da Grünheide auch nicht die größte Stadt ist, gab es außer einem kleinen Edeka nicht viel zu entdecken. Aber damit waren die meisten schon zufrieden, um einen Teil ihres Taschengeldes los zu werden. Zurück ging es dann für die meisten nach diesem Glückserlebnis ein bisschen schneller.

 

Und nochmal „Festes Schuhwerk“ hieß es auch nach dem Mittagsessen, denn das schon seit Jahren erprobte und immer wieder beliebte Bänkerspiel stand an. Die Kinder wurden aufgeteilt in 2 Gruppen und mussten eine Währung durch ein Waldstück transportieren und sich dabei möglichst nicht von den Räubern fangen lassen.  Wenn doch hatten die Räuber 30 Sekunden Zeit den Bänker zu durchsuchen, das heißt  wer sich vorher ein gutes Versteck überlegt hatte, konnte sein „Geld“ doch  sicher bis zur Bank mitten im Wald bringen.

 

Nach diesen beiden anstrengenden Aktionen stürzten sich die Kinder wie ausgehungert auf das Abendbrot und freuten sich auf einen ruhigen Abend, denn sie wissen auch schon, dass es morgen früh aufstehen heißt, denn…

 

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin J